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Der lange Weg zum Seeuferweg; Ergebnisse der Meinungsumfrage

Die Rorschacherberger Bevölkerung wünscht einen Seeuferweg. Mit einem mehrheitsfähigen Konzept könnte er realisiert werden.

Nach dem 78-Prozent-Nein im vergangenen Jahr zum vorgeschlagenen Seeufersteg wollte es der Gemeinderat Rorschacherberg genau wissen: Bezog sich die Ablehnung generell auf einen Seeuferweg oder gezielt gegen die vorgeschlagene Variante?


Starke Resonanz
Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Ortsparteien, der Interessengemeinschaft Neuseeland (Grundeigentümer), Seeuferweg-Befürwortern, dem Kanton und dem Gemeinderat erarbeitete eine Meinungsumfrage, die im Januar 2016 durchgeführt wurde. Die Resonanz war stark: Von den 4390 an alle Stimmberechtigten verschickten Fragebogen wurden 1873 ausgefüllt retourniert, was einer Rücklaufquote von 42,6 Prozent entspricht.


Fast 70 Prozent für bessere Lösung
«Soll sich der Gemeinderat für eine bessere und attraktivere Fussgänger- und Radverbindung zwischen dem Industrieareal Kopp und dem Hörnlibuck weiter einsetzen?» So lautete die erste Frage. 59,84 Prozent der Antwortenden sagen eindeutig «Ja», 9,38 Prozent «Eher Ja», was eine Zustimmung von fast 70 Prozent ergibt. Dabei wird ein kombinierter Weg für Radfahrer und Fussgänger entlang der Kantonsstrasse als zu wenig attraktiv beurteilt und nur von 38,11 Prozent der Teilnehmenden unterstützt oder eher unterstützt (Frage 2).


Ausarbeitung erwünscht
53,44 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wünschen zusätzlich zu einem Radweg entlang der Kantonsstrasse auch eine Lösung für Fussgänger direkt im Uferbereich des Bodensees. Dagegen votieren 44,04 Prozent (Frage 3). Aufgrund der Umfrage, die dank des hohen Rücklaufs als repräsentativ betrachtet werden kann, ist die Ausarbeitung eines neuen konkreten Projektes für einen Radweg entlang der Kantonsstrasse und eine Lösung im Seeuferbereich für Fussgänger erwünscht. Für die Planung des Radwegs ist der Kanton zuständig, für die Fussgängerlösung im Seeuferbereich die Gemeinde. Hier bieten sich verschiedene Optionen an, wie z.B. ein Steg nahe am Ufer, ein Weg über eine Vorschüttung – oder direkt dem Ufer entlang; dies müsste mittels Enteignung durchgesetzt werden.


Erfolg erfordert Einigkeit
Während die Gegner eines Seeuferwegs einen einheitlichen Block bilden, teilen sich die Befürworter je nach favorisierter Variante in verschiedene Lager auf. Es ist deshalb äusserst anspruchsvoll, alle Befürworter vor einer erneuten Urnenabstimmung so zu vereinen, dass eine Ja-Mehrheit möglich wird.


Der Gemeinderat handelt
Die breit abgestützte Arbeitsgruppe, welche die Meinungsumfrage konzipierte, will der Gemeinderat auch einsetzen, um die verschiedenen Interessen für einen mehrheitsfähigen Vorschlag zu bündeln. Anschliessend wird ein Ingenieurbüro aus dem Vorschlag ein Projekt mit Kostenvoranschlag ausarbeiten. Dieses ist die Grundlage, um die Bewilligungsfähigkeit und Mitfinanzierung beim Kanton zu klären und den Stimmberechtigten einen Ausführungskredit zu beantragen. Die Realisierung würde erst nach einem Ja zum Kredit erfolgen.

Schlussbericht zur Meinungsumfrage Seeuferverbindung
Im Anschluss an diesen Beitrag ist der Schlussbericht zur Meinungsumfrage aufgeschaltet. Der Gemeinderat veröffentlicht die Kommentare der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meinungsumfrage unzenseriert.

Dokument Schlussbericht_Meinungsumfrage_Seeuferverbindung.pdf (pdf, 451.2 kB)


Datum der Neuigkeit 23. März 2016